Zweig


Zweig

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Zweig [ts̮vai̮k], der; -[e]s, -e:
1. [von einer Gabelung ausgehendes] Laub oder Nadeln, Blüten und Früchte tragendes Teilstück eines Astes an Baum oder Strauch; seitlicher Trieb:
er brach die dürren Zweige des Baumes ab.
Syn.: Ast, Spross.
Zus.: Blütenzweig, Dornenzweig, Fichtenzweig, Kastanienzweig, Lorbeerzweig, Mistelzweig, Myrtenzweig, Tannenzweig.
2. [Unter]abteilung, Sparte eines größeren Gebietes:
ein Zweig der Naturwissenschaften, der Wirtschaft, der Physik, der Forschung.
Syn.: Abteilung, Bereich, Branche, Disziplin, Fach, Feld, Gebiet, Genre, Kategorie, Sachgebiet, Sektion, Sektor, Spezies (geh.; ironisch).
Zus.: Berufszweig, Erwerbszweig, Forschungszweig, Gewerbezweig, Handelszweig, Industriezweig, Produktionszweig, Wirtschaftszweig, Wissenschaftszweig, Wissenszweig.

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Zweig 〈m. 1
1. dünner Ast
2. 〈fig.〉 abzweigende Linie, Teil einer Gabelung, Nebenlinie, Seitenlinie
3. Gebiet innerhalb eines größeren (Wissens\Zweig, Industrie\Zweig)
4. Untergruppe, Unterabteilung
● der \Zweig einer Eisenbahnlinie 〈fig.〉; \Zweig einer Familie 〈fig.〉; die Satzlehre ist ein \Zweig der Grammatik 〈fig.〉 ● einen \Zweig (vom Baum) abbrechen; \Zweige bildenabgestorbener, belaubter, dürrer, kahler \Zweig; er kommt auf keinen grünen \Zweig 〈sprichw.〉 er bringt es zu nichts, er hat keinen Erfolg; von Früchten schwere \Zweige ● sich in \Zweige teilen; der Vogel hüpft von \Zweig zu \Zweig [<mhd. zwic <ahd. zwig, urspr. „zweiteiliger Ast, Gabelung“; → zwei] Siehe auch Info-Eintrag: Zweig - info!

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Zweig , der; -[e]s, -e [mhd. zwīc, ahd. zwīg, zu zwei u. eigtl. = der Aus-zwei-Bestehende (= »gegabelter Ast«)]:
1. [von einer Gabelung ausgehendes] einzelnes Laub od. Nadeln, Blüten u. Früchte tragendes Teilstück eines Astes an Baum od. Strauch; seitlicher Trieb, verzweigtes Stück:
ein grüner, blühender, dürrer Z.;
die -e brechen auf (setzen Grün od. Blüten an);
-e abbrechen, abschneiden;
auf keinen/(auch:) einen grünen Z. kommen (ugs.; keinen Erfolg haben, Erfolg haben; es zu nichts, zu etwas bringen; der grüne Zweig steht in dieser Wendung bildlich für das Wachsen der Natur im Frühjahr).
2.
a) Nebenlinie einer Familie, eines Geschlechtes;
b) [Unter]abteilung, Sparte:
ein Z. der Naturwissenschaften.

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I
Zweig,
 
1) Botanik: die aus einer Blattachselknospe eines älteren Astes entstehende jüngere, weniger kräftige Seitenachse.
 
 2) Mathematik: in der komplexen Analysis heißt die analytische Fortsetzung einer analytischen Funktion auf ein Blatt einer riemannschen Fläche ein Zweig dieser Funktion.
II
Zweig,
 
1) Arnold, Schriftsteller, * Glogau 10. 11. 1887, ✝ Berlin (Ost) 26. 11. 1968, Sohn eines Sattlers; studierte Philosophie, Sprachen, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Psychologie; im Ersten Weltkrieg Armierungssoldat an der Westfront, später Schreiber an der Ostfront, danach freier Schriftsteller in Starnberg und Berlin; 1933 Emigration über die Tschechoslowakei, die Schweiz und Frankreich nach Palästina, wo er nicht heimisch wurde; nahm 1948 seinen Wohnsitz in Berlin (Ost), wurde dort als Autor von internationalem Ruf hoch geehrt (u. a. Präsident, ab 1953 Ehrenpräsident der Akademie der Künste, 1957 Präsident des »Deutschen P.E.N.-Zentrums Ost und West«, seit 1967 »P.E.N.-Zentrum DDR«). Biographie und Schaffen Zweigs sind geprägt von seiner jüdischen Herkunft und der Beschäftigung mit jüdischem Schicksal, bei gleichzeitiger Verbundenheit mit der deutschen und europäischen Kultur. Am bekanntesten sind die Romane und Erzählungen, er war aber auch Dramatiker, Lyriker und Essayist. Die frühen Werke (»Novellen um Claudia«, 1912) sind vom Wunschbild einer liberalen Geistigkeit getragen; für die Tragödie »Ritualmord in Ungarn« (1914, ab 1918 unter dem Titel »Die Sendung Semaels«) über die Judenverfolgung erhielt er 1915 den Kleist-Preis. Nach den bitteren Kriegserfahrungen verlor Zweig nicht nur seine früheren patriotischen Illusionen, sondern gab auch die Vorstellungen von einem »linken« Zionismus auf. Bei der Suche nach Erklärungsmodellen menschlichen Handelns näherte er sich dem Marxismus, wurde aber gleichzeitig Anhänger S. Freuds, zu dem er auch persönliche Verbindung hatte (»Freundschaft mit Freud. Ein Bericht«, herausgegeben 1996). Internationale Berühmtheit erlangte Zweig mit dem Roman »Der Streit um den Sergeanten Grischa« (1927). Den Fall des im Interesse führender deutscher Militärkreise zu Unrecht verurteilten und hingerichteten russischen Kriegsgefangenen gestaltete Zweig zur Anklage des Militarismus. Um diesen Roman herum gruppierte er als breites Gesellschaftspanorama den Zyklus »Der große Krieg der weißen Männer« (»Junge Frau von 1914«, 1931; »Erziehung vor Verdun«, 1935; »Einsetzung eines Königs«, 1937; »Die Feuerpause«, 1954; »Die Zeit ist reif«, 1957), dessen zentrale Gestalt, der Kriegsfreiwillige Bertin, sich vom begeisterten Soldaten zum Pazifisten wandelt. Auch die Romane, die außerhalb des Zyklus stehen, haben enge Bindung an die Zeitgeschichte (»Das Beil von Wandsbek«, hebräisch 1943, deutsch 1947). In allen diesen Werken hielt Zweig an traditionellen Erzählstrukturen fest; die Romane sind breit angelegt, haben aber eine klare, durchgängige Fabel; die Novellen sind streng komponiert. Das reiche essayistische Schaffen, das die umfassenden Interessen des Autors bezeugt, wird erst im Rahmen der Gesamtausgabe editorisch erschlossen.
 
Weitere Werke: Romane: De Vriendt kehrt heim (1932); Versunkene Tage (1938); Traum ist teuer (1962).
 
Erzählungen und Novellen: Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (1911); Frühe Fährten (1925); Regenbogen (1925); Der Spiegel des großen Kaisers (1926); Knaben und Männer (1931); Mädchen und Frauen (1931); Allerleirauh. Geschichten aus dem gestrigen Zeitalter (1949); Über den Nebeln (1950).
 
Dramen: Abigail und Nabal (1913); Soldatenspiele. Drei dramatische Historien (1956).
 
Essays: Das neue Kanaan (1925).
 
Ausgaben: Ausgewählte Werke in Einzelausgaben, 16 Bände (1-181957-88); Sigmund Freud und A. Zweig. Briefwechsel, herausgegeben von E. L. Freud (4.-5. Tausend 1969); Lion Feuchtwanger und A. Zweig. Briefwechsel. 1933-1958, herausgegeben von H. von Hofe, 2 Bände (1984, Nachdruck 1986); Berliner Ausgabe, herausgegeben von F. Hörnigk u. a., auf mehrere Bände berechnet (1996 folgende).
 
 
G. V. Davis: A. Z. in der DDR (1977);
 
A. Z. 1887-1968. Werk u. Leben in Dokumenten u. Bildern, hg. v. G. Wenzel (Berlin-Ost 1978);
 I. Lange: Findbuch des literar. Nachlasses von A. Z., 2 Bde. (ebd. 1983);
 M. Wiznitzer: A. Z. Das Leben eines dt.-jüd. Schriftstellers (1983);
 D. R. Midgley: A. Z. Eine Einf. in Leben u. Werk (1987);
 M. Rost: Bibliogr. A. Z., 2 Bde. (Berlin-Ost 1987);
 
A. Z., hg. v. H. L. Arnold (1989);
 
A. Z. Poetik, Judentum u. Politik, hg. v. D. R. Midgley u. a. (Bern 1989);
 
A. Z. Psyche, Politik u. Lit., hg. v. D. R. Midgley: u. a. (ebd. 1993);
 J. Hermand: A. Z. (1990);
 J. Hermand: Engagement als Lebensform. Über A. Z. (1992);
 W. von Sternburg: »Um Dtl. geht es uns«. A. Z., die Biogr. (1998).
 
 2) Stefan, österreichischer Schriftsteller, * Wien 28. 11. 1881, ✝ (Selbstmord) Petrópolis (Brasilien) 23. 2. 1942; studierte Philosophie, Romanistik und Germanistik; unternahm zahlreiche Reisen durch Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika sowie nach Russland. Während des Ersten Weltkriegs Mitarbeit im österreichischen Kriegspressehauptquartier; 1917/18 Reise in die Schweiz (u. a. 1918 Uraufführung des 1917 gedruckten pazifistischen Dramas »Jeremias« in Zürich); befreundet u. a. mit É. Verhaeren und R. Rolland; lebte dann meist in Salzburg; emigrierte 1934 nach Großbritannien, 1940, nach kurzer Zwischenstation in der Nähe von New York, nach Brasilien (endgültige Übersiedlung 1941), wo er, durch die politischen Verhältnisse in Europa und die Bitterkeit des Exils enttäuscht, gemeinsam mit seiner zweiten Frau Lotte (geborene Altmann, * 1908) freiwillig aus dem Leben schied. Zweig begann mit Gedichten und Dramen, die vom Wiener Impressionismus (H. von Hofmannsthal) und vom französischen Symbolismus beeinflusst sind. Einem großen Publikum wurde er seit den 1920er-Jahren jedoch mit seinen Novellen bekannt, in denen es ihm gelang, charakteristische Seelenzustände des modernen Menschen exemplarisch darzustellen und mithilfe einer an S. Freud geschulten Psychologie Hintergründe unter der Oberfläche eines bürgerlichen Daseins aufzuhellen (»Verwirrung der Gefühle«, 1927; »Schachnovelle«, 1942).
 
Subtile Sprache, ein klarer, glatter Stil und anschauliche Darstellung bestimmen sowohl seine groß angelegten Biographien (»Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam«, 1934; »Balzac«, herausgegeben von R. Friedenthal, 1946) als auch seine Essays, in denen er in eigenwilliger, subjektiver Deutung Porträts bedeutender Persönlichkeiten und Schilderungen entscheidender Konstellationen der Weltgeschichte bietet und immer wieder dem Phänomen des Schöpferischen nachgeht (»Sternstunden der Menschheit«, 1927; »Baumeister der Welt«, 1936, enthält »Drei Meister. Balzac, Dickens, Dostojewski«, einzeln 1920, »Der Kampf mit dem Dämon«, 1925, »Drei Dichter ihres Lebens. Casanova, Stendhal, Tolstoi«, 1928). Zweig war auch ein bedeutender Übersetzer (u. a. Verhaeren, Rolland, H. Barbusse); für R. Strauss schrieb er das Libretto zur Oper »Die schweigsame Frau« (1935).
 
 
Weitere Werke: Gedichte: Silberne Saiten (1901); Die frühen Kränze (1906).
 
Dramen: Tersites (1907); Das Haus am Meer (1912).
 
Erzählungen, Novellen und Romane: Erstes Erlebnis (1911); Amok (1922); Die Augen des ewigen Bruders (1922); Begegnungen mit Menschen, Büchern, Städten (1937); Ungeduld des Herzens (1938); Rausch der Verwandlung (herausgegeben 1982).
 
Essays: Die Heilung durch den Geist (1931).
 
Biographien: Joseph Fouché (1929); Marie Antoinette (1932); Maria Stuart (1935); Magellan (1938).
 
Autobiographie: Die Welt von gestern (herausgegeben 1942).
 
Ausgaben: Gesammelte Werke in Einzelbänden, herausgegeben von K. Beck, auf zahlreiche Bände berechnet (1981 folgende); Romain Rolland und S. Zweig. Briefwechsel 1910-1940, bearbeitet von W. Schwarze, 2 Bände (1987); Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler, herausgegeben von J. B. Berlin u. a. (1987); Briefe, herausgegeben von K. Beck u. a., auf 4 Bände berechnet (1995 folgende).
 
 
F. M. Zweig: S. Z. Eine Bildbiogr. (1961);
 
S. Z. - heute, hg. v. M. H. Gelber (New York 1987);
 
S. Z. Leben u. Werk im Bild, hg. v. D. A. Prater u. a. (31989);
 R. J. Klawiter: S. Z. An international bibliography (Riverside, Calif., 1991);
 D. A. Prater: S. Z. Eine Biogr. (a. d. Engl., Neuausg. 1991);
 
S. Z. Bilder - Texte - Dokumente, hg. v. K. Renoldner u. a. (Salzburg 1993);
 Hartmut Müller: S. Z. (32.-33. Tsd. 1997).
III
Zweig,
 
einer der beiden Bestandteile einer Datei unter dem Betriebssystem Mac OS. Man unterscheidet den Datenzweig und und den Ressourcenzweig.

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Zweig, der; -[e]s, -e [mhd. zwīc, ahd. zwīg, zu ↑zwei u. eigtl. = der Aus-zwei-Bestehende (= „gegabelter Ast“)]: 1. [von einer Gabelung ausgehendes] einzelnes Laub od. Nadeln, Blüten u. Früchte tragendes Teilstück eines Astes an Baum od. Strauch; seitlicher Trieb, verzweigtes Stück: ein grüner, blühender, dürrer, geknickter, belaubter Z.; Nur Tannennadeln und ausgetrocknete -e knacken unter seinen Schuhen (Ossowski, Flatter 18); die -e brechen auf (setzen Grün od. Blüten an); -e abbrechen, abschneiden; die Bäume, die damals ihre -e über das Tempelchen gebreitet hatten (Geissler, Wunschhütlein 138); *auf keinen/(auch:) einen grünen Z. kommen (ugs.; keinen Erfolg, kein Glück haben; es zu nichts/zu etwas bringen; der grüne Zweig steht in dieser Wendung bildlich für das Wachsen der Natur im Frühjahr): Wer hier nicht arbeitet, der kommt auf keinen grünen Z. (Bild 12. 4. 64, 40). 2. a) Nebenlinie einer Familie, eines Geschlechtes: Sein Z. der Familie war nie so wohlhabend (Kemelman [Übers.], Dienstag 18); ... dass er damals gerade Larsgårda geerbt hatte, einen kleinen Besitz ..., der dem schwedischen Z. der Quints gehörte (Brückner, Quints 24); b) [Unter]abteilung, Sparte: ein Z. der Naturwissenschaften; der altsprachliche und der neusprachliche Z. eines Gymnasiums; Kein Z. der griechischen Kunst ... zeigt ein so buntes Bild (Bild. Kunst I, 22); Die Bemühungen gelten allen -n der Sozialpolitik (Fraenkel, Staat 314).

Universal-Lexikon. 2012.

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